COMPETITORS

Die Konkurrenten sind zum einen die etablierten Gerätehersteller, zum anderen die Angebote der Fitnessstudios. Letztere sind hinlänglich bekannt. In der nachfolgenden Übersicht, werden deshalb die wichtigsten Gerätehersteller am Markt beleuchtet. Diese wurden im Rahmen einer Marktanalyse (Masterarbeit UNI-FR) im Jahr 2014 identifiziert.

HEINZ KETTLER GmbH, Deutschland

Umsatz > EUR 300 Mio.

Marken: Kettler

Vertrieb: Fachhandel, auch Online

Die Firma Heinz Kettler GmbH (kurz „Kettler“) ist seit 60 Jahren ein fester Bestandteil im deutschen Fitnessmarkt. Das deutsche Unternehmen differenziert sich durch seine Innovationskraft. Der Hometrainer „Golf“ entwickelte sich beispielsweise in den 80er Jahren zu einem der beliebtesten Fitnessgeräte in Europa (vgl. Kettler, 2013a). Das Unternehmen wurde 1949 von Heinz Kettler gegründet und wird heute von seiner Tochter Dr. Karin Kettler geführt (vgl. Kettler, 2013a). Es arbeiten weltweit mehr als 2‘000 Mitarbeitende für Kettler. Für das Unternehmen ist neben Funktionalität, komfortabler Bedienung und anspruchsvollem Design vorallem die kontrollierte Qualität von zentraler Bedeutung (vgl. Kettler, 2013a). Kettler ist in vier Geschäftsfeldern tätig: Sport, Freizeitmöbel, Bike sowie Spiel + Kind. Die Sportkategorie (vgl. dazu http://de.sport.kettler.net/) wird in Cardio-Fitness, Kraftsport, Fitness Accessoires, Tischtennis, Tischtennis Accessoires und Sondermodelle unterteilt. Kraftsport gliedert sich in Kraftstationen und Trainingsbänke. Die Hauptverwaltung befindet sich in Ense-Parsit in der Nähe von Dortmund. Daneben hat Kettler sechs Produktionsstätten im östlichen Ruhrgebiet (Kamen und Werl) sowie eine in Kleinblittersdorf, in unmittelbarer Nähe zu Saarbrücken im Süd-Westen Deutschlands. Zusätzliche Niederlassungen sind in Holland, Belgien, Frankreich, Österreich, Grossbritannien und Polen (vgl. Kettler, 2013b). In Ländern ohne Niederlassungen arbeitet Kettler mit Generalimporteuren zusammen. In der Schweiz ist die Firma Trisport der Generalimporteur, welche zugleich auch Generalimporteur für Life Fitness ist (vgl. Trisport, 2014). Trisport verkauft keine Produkte an Endkunden. Es werden nur der Sporthandel und der sportnahe Einzelhandel bedient (vgl. Trisport, 2014). Kettler ist Hersteller und verkauft sein Sortiment nur über den Fachhandel (vgl. Kettler, 2014a). Ausnahme bilden einige Auslauf- und Sondermodelle, die direkt in einem der vier Fabrikshops vertrieben werden. In Deutschland besitzt Kettler ein breites Netz an Fachhändlern. Es wird zwischen autorisierten Fachhändlern und Premium-Partnern unterschieden. Premium-Partner sind ausgewählte und zertifizierte Sportfachhändler, die ihren Kunden ausgezeichnete Beratungskompetenz, eine breite Produktauswahl, hochwertige Warenpräsentation und überdurchschnittlichen Service bieten (vgl. Kettler, 2014c). Im Sportbereich sind dies beispielsweise Sport-Tiedje oder einige Intersport-Fachgeschäfte. Auffallend ist, dass Kettler nur mit einem reinen Online-Händler zusammenarbeitet. Das Unternehmen Kaphingst, mit dem Online-Shop „http://k-fitshop.de“, vertreibt ausschliesslich Kettler Produkte. Autorisierte Fachhändler sind viele regionale Sportgeschäfte, überregionale Sportfachhändler-Verbunde wie Intersport, aber teilweise auch überregionale Sport-Warenhäuser wie SportScheck. Als Familienunternehmen ist Kettler nicht verpflichtet, Finanzkennzahlen offenzulegen. Deshalb finden sich nur wenig zuverlässige Finanzkennzahlen. Verschiedene Webseiten ( Besipiel: www.preistrend.de/Hersteller/Kettler__p415.html) prophezeiten den Umsatz des Jahres 2008 auf ca. 300 Millionen Euro. Kettler gibt keinerlei Umsatzzahlen an die Öffentlichkeit preis (vgl. Kettler, 2014b). Neben den genannten Interviewpartnern sieht auch die führende Fachzeitung für Sporthändler und Bikehändler (SAZ) Kettler als Marktführer (vgl. Renner, 2014, S. 20). Gemäss Oliver Gützlaff, Produktmanager bei Kettler, setzt Kettler weniger auf Masse, sondern vermehrt auf hochwertige Geräte (vgl. Renner, 2014, S. 20). Am meisten verkauft Kettler Fahrrad-Ergometer (inklusive Heimtrainer), dicht gefolgt von Cross- und Ellipsentrainern. Somit ist anzunehmen, dass Kettler mehr Ausdauergeräte als Krafttrainingsgeräte verkauft. Hier geht es zur Homepage von Kettler.

Johnson Health Tech, Thailand

Umsatz > USD 600 Mio.

Marken: Matrix, Vision, Horizon

Vertrieb: 600 Händler in DE, darunter auch Online-Händler

Das thailändische Familienunternehmen wurde 1975 gegründet. Die Gründerfamilie besitzt immer noch 75% der Aktien, wovon 25% an der taiwanesischen Börse kotiert sind (vgl. Johnson Health Tech, 2014b). Weltweit setzt Johnson rund 600 Millionen Dollar pro Jahr um und beschäftigt 5‘000 Mitarbeitende. Johnson Health Tech ist einer der grössten Fitnessgerätehersteller der Welt und einer der vier führenden in Deutschland (vgl. Gier, 2014; Oguz, 2014; Dörfer, 2014a). Das Unternehmen besitzt drei bekannte Marken: Matrix, Vision und Horizon. Die Premium-Marke Matrix stellt hochwertige kommerzielle Fitnessgeräte her, die vor allem in Fitnessstudios eingesetzt werden. Vision ist ebenfalls eine Premium-Marke, welche Heimfitnessgeräte in Studioqualität herstellt. Horizon zeigt sich als Marke mit ständigem Innovationsvorsprung und als deutlich stärkere Marke in Deutschland als Vision (vgl. Johnson Health Tech, 2014a). Johnson Health Tech ist seit dem Jahr 2000 in Deutschland auf dem Markt. Rund 80 Mitarbeitende arbeiten für Johnson in Deutschland. Der Heimfitnessbereich macht 45% des Umsatzes in Deutschland aus. Die restlichen 55% werden in Fitness-Studios umgesetzt (Sport+Mode, 2013a, S. 24f.). Gemäss Ulfert Böhme, Geschäftsführer von Johnson Health Tech, ist das besondere an der Firma, dass es der einzige Hersteller ist, der vom mittleren Preissegment bis Highend die gesamte Preisspanne mit allen Geräten abdeckt (vgl. Sport+Mode, 2013a, S. 24f). Andere Hersteller vertreiben entweder nur Heimfitnessgeräte in einem Preissegment oder Geräte für den Studiobedarf. Johnson Health Tech sieht sich selber als klare Nummer zwei hinter Kettler. In Deutschland beliefern sie rund 600 Händler, inklusive diverse Online Händler. Böhme findet die Entwicklung mit eigenen Stores, wie beispielsweise die Strategie von Hammer Sport, kritisch (vgl. Renner, 2014, S. 20). Gemäss Jane Dörfer legt Johnson momentan zu und baut Marktanteile aus (vgl. Dörfer, 2014a).

LifeFitness, USA

Umsatz > EUR 600 Mio.

Marken: LifeFitness

Vertrieb: Fachhandel

Der amerikanische Hersteller LifeFitness gehört seit 1998 zur US-amerikanischen Kapitalgesellschaft Brunswick Corporation. Gemäss eigenen Angaben ist LifeFitness mit einem Nettoumsatz von 635.9 Millionen Dollar im Jahr 2012, der weltweit grösste Produzent von kommerziellen (B2B) Fitnessgeräten und ein führender Hersteller von Heimfitnessgeräten (B2C) (vgl. Brunswick, 2013, S. 3). Die Produkte werden in den USA, China, Taiwan und Ungarn produziert (vgl. Brunswick, 2013, S. 3). Für LifeFitness ist es wichtig, immer wieder neue Produkte auf den Markt zu bringen. Es wird Wert auf Produktqualität, Technologie, Service, Preise, Biomechanik und effektive Promotionen gelegt (vgl. Brunswick, 2013, S.7). Wie viel vom Nettoumsatz in Deutschland erwirtschaftet wurde ist unklar. In Anlehnung an den Brunswick-Geschäftsbericht kann man annehmen, dass ca. die Hälfte des Nettoumsatzes im Ausland erwirtschaftet wurde (vgl. Brunswick, 2013, S. 5), es ist jedoch nicht ersichtlich, wie viel davon in Deutschland. LifeFitness unterteilt die Produkte nach Kundengruppen: Studios, Hammer Strenght und Privatkunden. Hammer Strenght ist dabei für Spitzensportler und ambitionierte Freizeitsportler gedacht, Studios vertreten die Sparte Fitnesscenter und unter Privatkunden finden sich Produkte für den Heimtrainingsgebrauch. Der Bereich für Privatkunden wird in Cardio und Kraft unterteilt. Zu den Krafttrainingsgeräten von LifeFitness gehören unter anderem Kraftstationen und Hantelbänke (vgl. LifeFitness, 2014a). LifeFitness verfügt über Verkaufs- und Distributionszentren in Brasilien, Deutschland, Hong Kong, Japan, Holland, Spanien und Grossbritannien (vgl. Brunswick, 2013, S. 5). In anderen Ländern wie beispielsweise der Schweiz, arbeitet LifeFitness mit Generalvertretern zusammen. In der Schweiz ist dies wie bei Kettler die Firma Trisport. In Deutschland werden die Produkte von der LifeFitness Europe GmbH vertrieben, einer eigenen Niederlassung für die DACH-Region und Italien, nahe München. Die Distribution in Deutschland erfolgt über autorisierte Fachhändler. LifeFitness verfügt wie Kettler über ein breites Netz von verschiedenen Distributoren. Sport-Tiedje und SportScheck gehören genauso zu den Distributoren wie auch lokale Fachgeschäfte. Gemäss Horst Lippert, Manager Consumer-Business DACH und Italien, wurde der Kundenstamm mit rund 60 deutschen Händlern, aber deutlich mehr Verkaufsstellen, nicht vergrössert (vgl. Renner, 2014, S. 20). In Deutschland verfügt LifeFitness über eine eigene Vertriebsmannschaft und beschäftigt insgesamt 17 Mitarbeitende (vgl. LifeFitness, 2014b). Wie Johnson Health Tech legt auch LifeFitness momentan zu und gewinnt an Marktanteilen (vgl. Dörfer, 2014a).

Hammer Sport, Deutschland

Umsatz n.a.Wat

Marken: Finnlo, Men’s Health

Vertrieb: Eigene Stores und Fachhandel, Karstadt Sport und weitere

Ein (neben Kettler) weiteres deutsches Unternehmen neben Kettler ist die Firma Hammer Sport, welche sich schon seit über 100 Jahren mit der Herstellung von Sportartikeln befasst (vgl. Hammer Sport, 2014b). Ursprünglich hat das Unternehmen mit der Herstellung von Tennisschlägern und Holzskiern begonnen (vgl. Hammer Sport, 2014b). Im Jahr 1984 erfolgte eine Joint-Venture mit dem damals grössten Fitnessgerätehersteller „DP-Diversified Products“, was zeitgleich der Einstieg ins Fitnessgeschäft bedeutete (vgl. Hammer Sport, 2014b). Heute gehört das Unternehmen gemäss eigenen Angaben zu einem der führenden Hersteller von Fitnessprodukten. Hammer Sport hat drei Geschäftsbereiche: Fitness, MIKASA, Box- und Kampfsport. Bei Mikasa handelt es sich um einen japanischer Sportartikelhersteller, welcher Volleyball-Spielbälle herstellt. Hammer ist exklusiver Distributor von Mikasa. Für das Krafttraining verkauft Hammer diverse Kraftstationen und allerlei Zubehör. Die wohl bekannteste Marke von Hammer ist die im Jahr 2005 eingeführte Finnlo. Finnlo-Geräte bewegen sich im Premium-Preissegment und gelten als die innovativste Premium-Marke für Fitnessgeräte in Europa (vgl. Hammer Sport, 2014b). Eine weitere Marke ist Men’s Health. Vertrieben werden die Hammer Produkte über 48 verschiedene Online-Shops, von denen die meisten jedoch auch stationäre Shops besitzen (vgl. Hammer Sport, 2014c). Zusätzlich verfügt Hammer über ein flächendeckendes Netz an Händlern. Neben Sport-Tiedje und diversen lokalen Fachgeschäften, ist auch Karstadt Sport ein autorisierter Händler von Hammer (vgl. Hammer Sport, 2014d). Gemäss Angaben aus dem Jahr 2008, ist Hammer Sport für Karstadt der grösste Lieferant im Kraftsportbereich (vgl. Hammer Sport, 2008). Dazu hat Hammer acht eigene Stores in Deutschland sowie einen in der Schweiz. In den sogenannten Hammer Factory Stores finden sich über 600 unterschiedliche Fitness- und Wellnessartikel (vgl. Hammer Sport, 2014e). Da sich viele Fachhändler nicht mehr mit Grossgeräten beschäftigen oder im Zweifel auf bewährte Marken setzen, hat Hammer Sport vor einiger Zeit die Strategie entwickelt, vermehrt eigene Stores zu eröffnen (vgl. Renner, 2014, S. 22). Hammer hat für die Verkaufsförderung verschiedene Prominente engagiert. So agieren beispielsweise für Finnlo Produkte prominente Personen als Markenbotschafter. Über den Umsatz finden sich keinerlei Informationen, ausser dass er im Jahr 2009 in zweistelliger Millionenhöhe war (vgl. Hammer Sport, 2009). Der Exportanteil betrug damals rund 25% (vgl. Hammer Sport, 2009).

WaterRower GmbH, deutschland

Umsatz n.a., 16 MA

Marken: WaterRower

Vertrieb: Direktverkauf auch Online

Als Nischenanbieter hat sich das deutsche Unternehmen WaterRower GmbH/NOHrd in Deutschland einen Namen gemacht. Das Unternehmen stellt hochwertige Fitnessgeräte mit attraktivem Design aus Holz her. Das Unternehmen aus Nordhorn, an der Grenze zu den Niederlanden, beschäftigt 16 Mitarbeitende (vgl. WaterRower, 2014a) und ist „ein Beispiel für einen umsatzstarken Nischenanbieter“ (Dörfer, 2014a). Gemäss Ralf Gier hat es das Unternehmen durch gute Arbeit geschafft, seinen Platz in der Branche zu finden (vgl. Gier, 2014). Zu den Produkten gehört – wie der Name schon andeutet – zum einen der WaterRower. Durch die Nutzung von Wasser als Widerstandselement simuliert das Gerät das wirkliche Rudern (vgl. WaterRower, 2014b). Daneben produziert das Unternehmen auch hochwertige Produkte aus Holz für das Krafttraining. Ein Beispiel hierfür ist der SlimBeam Seilzug. Mittels Seilzügen können problemlos verschiedene Muskelpartien trainiert werden. An der Internationalen Fachmesse für Sportartikel und Sportmode 2014 (ISPO) in München, wurde das Unternehmen durch Sport-Tiedje mit verschiedenen Auszeichnungen geehrt. Einerseits für das Serviceversprechen (Rückmeldungen auf Anfragen innerhalb von 24 Stunden) und andererseits als Lieferant des Jahres. Dies mit Hinblick darauf, dass das Unternehmen eine konsequente Ausrichtung auf Holz als Hauptwerkstoff in der Produktion verfolgt (vgl. Sport-Tiedje, 2014). Das Unternehmen vertreibt seit 25 Jahren seine Produkte direkt (Online-Shop und ab Fabrik). Daneben werden diese über das Fachhandelsnetz verkauft. Da sich dieses Netz ständig wandelt gibt es nach Rücksprache keine öffentliche Fachhändler Liste (vgl. Kuprecht, 2014). In Deutschland findet man diese Produkte beispielsweise bei Sport-Tiedje, AKW Fitness oder AC-Fitness. Umsatzzahlen sind keine bekannt. Das Unternehmen muss als Konkurrenz betrachtet werden, da die Philosophie eine ähnliche ist wie bei EISENHORN. Es legt grossen Wert auf innovative und optisch ansprechende Einrichtungsobjekte, die sich harmonisch und praktisch in das eigene Heim integrieren lassen (vgl. NOHrD, 2014).

BH Fitness, Spanien

Umsatz n.a.

Marken: BH Fitness

Vertrieb: Handel

Das spanische Unternehmen Beistegui Hermanos S.A (BH Fitness) wurde im Jahr 1909 gegründet (vgl. BH Fitness, 2014a). 1969 begann BH mit der Produktion von ersten Trainingsgeräten im Fitnessbereich, wobei der Schwerpunkt auf Heimtrainer gelegt wurde. Im Jahr 1987 wurde das erste Trainingsgerät zum Muskelaufbau eingeführt. Das Unternehmen ist in fünf verschiedenen Sparten aktiv: Bikes, Home Fitness, Commercial Fitness (für Fitnesscenter etc.), Health und Beauty (z.B. Infrarotsaunas) und spezielle Produkte für Triathleten (vgl. BH Fitness, 2014b). Für den Heimfitnessbereich werden diverse Kraft- und Cardioprodukte angeboten. BH besitzt Niederlassungen in Portugal, Deutschland, Grossbritannien, Italien, USA, Mexiko, Taiwan und China, dazu Händler überall auf der ganzen Welt. In Deutschland werden die Produkte unter anderem von Sport-Tiedje, Amazon und dem BAUR Versand vertrieben. Über Umsatzzahlen gibt es keinerlei Angaben.

Technogym, Italien

Umsatz > EUR 30 Mio. in DE

Marken: Technogym

Vertrieb: Primär direkt

Das italienische Unternehmen wurde 1983 durch Nerio Alessandri gegründet und beschäftigt heute 2‘200 Mitarbeitende und hat 14 Niederlassungen (vgl. Technogym, 2014a). Rund 100‘000 Privathaushalte sind mit Technogym Geräten ausgestattet (vgl. Technogym, 2013). In Deutschland wurden in den Jahren 2006 und 2007 ca. 37 Millionen Euro bzw. 33 Millionen Euro umgesetzt (Fitness Tribune, 2008a/b). Neuere Zahlen existieren nicht. Technogym sieht sich als „Wellness“ Unternehmen. So werden die Produkte in Wellness zu Hause, Professionelle Verwendung, Rehabilitation und Prävention eingeteilt. Zu den Heimtrainingsgeräten gehören diverse Kraft- und Cardiogeräte. Technogym vertreibt einige Produkte direkt über den Online-Shop. Daneben besitzt Technogym eigene Showräume, welche über Partner betrieben werden. Es fällt auf, dass das Distributionsnetz wesentlich kleiner ist als bei anderen Herstellern. Sucht man mit Preissuchmaschinen beispielsweise nach Technogym Kraftstationen, so tauchen nur Sport-Tiedje und Fitstore 24 als Distributoren auf.

Tunturi, Finnland

Umsatz n.a.

Marken: Tunturi, Bremshey

Vertrieb: Direkt und Handel

Neu wieder mit einer Niederlassung in Deutschland ist das finnische Unternehmen Tunturi, mit den Marken Tunturi und Bremshey. Tunturi gehört mittlerweile zum niederländischen Konzern Accell. Lange Zeit vertrieb Tunturi seine Produkte in Deutschland über einen Distributor. Seit Sommer 2012 hat Tunturi wieder eine eigene Niederlassung in Deutschland (vgl. Renner, 2014, S. 22). Das Unternehmen wird sich auf Cardio konzentrieren (vgl. Renner, 2014, S. 22). Dies zeigt auch die Homepage, auf der folgende Produktkategorien angeboten werden: Heimtrainer, Crosstrainer, Laufbänder, Rudergeräte, Vibration und Fitness-Accessoires (Hanteln etc.) (vgl. Tunturi, 2014). Gemäss Angabe im Geschäftsbericht 2012, bleibt der Markt für Heimfitnessgeräte schwach. Deshalb wurden alle Produktionsaktivitäten nach Asien ausgelagert (vgl. Accell, 2012, S. 31).